Deshalb werden die Jobchancen als Psychologischer Berater immer besser

jobchancen-psychologischer-beraterDer Beruf des Psychologischen Beraters liegt im Trend. Immer mehr Personen lassen sich in diesem Bereich ausbilden. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach psychologischen Beratungsleistungen rasant an. Unser moderner Alltag fordert heraus und immer mehr Betroffene wollen sich aktiv ihren psychischen Belastungen stellen. Kassenärztlich zugelassene Fachleute wie beispielsweise Psychologen und Psychotherapeuten haben gleichzeitig lange Wartelisten – ein Dilemma, das Psychologische Berater in mehr als einer Hinsicht entspannen können.

Hemmungen, um psychische Hilfe zu suchen, ist gesunken

Die steigende Nachfrage nach Beratungsleistungen, um psychische Probleme zu bekämpfen, hat unterschiedliche Ursachen. Zum einen sind die alltäglichen Belastungen vor allem im Arbeitsumfeld stark gestiegen. Aber auch im familiären und weiteren sozialen Umfeld gibt es Herausforderungen und Überforderungen – gerade in Sachen Informationsflut und Kommunikation.

Das Thema psychische Probleme ist dabei heute auch deutlich weniger tabuisiert als noch vor wenigen Jahren. Eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen, ist somit wesentlich selbstverständlicher geworden. Entsprechend ist die Nachfrage auch durch dieses veränderte Verständnis stark gestiegen. Das gilt nicht nur bei der Bekämpfung psychologischer Schwierigkeiten, sondern auch allgemeiner in den Bereichen Lebens- und Berufsberatung.

Wie sehen die Perspektive und Jobchancen für Psychologische Berater aus?

Die Nachfrage nach psychologischen Beratungsleistungen ist somit stark in den letzten Jahren gewachsen. Gleichzeitig ist die Zahl der Psychologischen Berater und Personen in ähnlichen Berufsgruppen ebenfalls deutlich gestiegen. Die Ausbildung zum Psychologischen Berater wird von immer mehr Personen eingeschlagen. Wie sieht es da mit den beruflichen Chancen für angehende Psychologische Berater aus?

Die Karrierechancen und Betätigungsfelder eines Psychologischen Beraters werden auf absehbare Zeit weiter stark wachsen. Vor allem sind die Spezialisierungen in diesem Bereich noch gar nicht abgeschlossen. Schon bei der Hilfestellung bei kurzfristigen Schwierigkeiten sind ganz unterschiedlichen Themenbereich betroffen. Von der Arbeit über die Familie bis zur allgemeinen Lebensplanung sind Beratungsleistungen gefordert. Hinzu kommt die Hilfe bei psychosomatischen Störungen, gegen die ein Psychologischer Berater ebenfalls helfen kann.

Somit können sich Psychologische Berater in Zukunft in noch mehr Bereichen beschäftigen als ohnehin schon. Im Grunde kommen alle Bereiche infrage, in denen es um Seelsorge und psychologische Hilfe geht, bevor sich das Problem zu einer heilbedürftigen psychischen Erkrankung verstärkt. Das bedeutet ein breites Spektrum an präventiven Tätigkeitsbereichen. Die Kunden können dabei neben Privatpersonen auch Unternehmen umfassen. Genug Möglichkeiten also, auch zukünftigen Generationen an Psychologischen Beratern einen Betätigungsbereich zu geben.

Die Bedarfslücke ist derzeit enorm

Rein nach den blanken Zahlen lässt sich bereits sehen, dass es derzeit sogar noch immer deutlich zu wenig ausgebildete Personen im Bereich psychologische Beratung und Coaching gibt. Weniger als 25.000 Psychotherapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen betreuen etwa vier Millionen Menschen in Deutschland. Der Bedarf an psychologischen Beratungsleistungen ist aber gut vier Mal so hoch. Diese Lücke füllen Psychologische Berater – trotz Trendberuf – bisher nicht aus. Es wird auch noch viele Jahre dauern, bis das der Fall sein wird.

Weiterhin sprechen für die guten beruflichen Perspektiven noch weitere Umstände. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für bestimmte Therapien gar nicht erst, die Psychotherapeuten können diese entsprechend gar nicht in einem erforderlichen Umfang anbieten (wenn überhaupt). Gerade im Bereich Familien-, Paar- und Sexualtherapie ist eine Spezialisierung für Psychologische Berater besonders sinnvoll.

Zudem sind Menschen mit “einfachen” neurotischen Beschwerden ebenfalls eine klare Zielgruppe für Psychologische Berater. Psychiater würden diese Personen in der Regel medikamentös behandeln, wenn sie denn überhaupt sich mit dem Problem des Patienten beschäftigen können. Nur 18.000 Psychiater und Neurologen gibt es in Deutschland und die sind mit den schwer psychisch Erkrankten schon mehr als ausgelastet.

Jobchance: Selbstständig als Psychologischer Berater!

Wer eine freiberufliche Tätigkeit als Psychologischer Berater anstrebt, der hat derzeit gute Chancen auf Erfolg. Neben einer fundierten Ausbildung ist dabei Zielgruppenorientierung wichtig. Das bedeutet, dass man sich gegebenenfalls auf bestimmte Beratungsbereiche oder Personengruppen spezialisiert. Wie von selbst funktioniert die Selbstständigkeit aber nicht. Einen gewissen Unternehmersinn musst du dabei schon mitbringen.

Achtung! Schwarze Schafe

Leider kann sich jeder in Deutschland Psychologischer Berater nennen, der möchte. Das liegt daran, dass die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geschützt ist. Daher solltest du deine Ausbildung an einem anerkannten Institut machen und nicht an irgendeiner Wald und Wiesen Schule. Zwei Schulen die ich dir sehr empfehlen kann, sind das BTB Bildungswerk und die SGD Darmstadt.

Tipp: Mehr Info’s auch zu den Kosten der Weiterbildung findest du in den Studienbroschüren auf den Webseiten der Schulen unter:

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